Programm 2018

 


12.05.2018, Cornelia-Funke-Baumhaus, Dorsten

Diptesh Trio

Indien / Deutschland

Diptesh Bhattacharya – Sarod
Sanjeev Pal – Tabla
Frank Westerath – Tabla

Diptesh Bhattacharya, ein bekannter Name in der Welt der Indischen Klassischen Musik. Er gewann die Herzen der anspruchsvollen Zuhörerschaft mit seinem persönlichen Stil, seiner einzigartigen Tonqualität und dem `gayaki aang baaj ́, dem gesanglichen Spiel. Sein Studium der Sarod begann bei Pt. Alok Lahiri. Er bekam außerdem intensiven Unterricht bei Pt. Kushal Das und Prof. Subroto Roy Chaudhuri.
An diesem Abend wird er – eine eher selten gehörte Konstellation – von zwei Tablaspielern begleitet: von Sanjeev Pal und Frank Westerath.

Sanjeev Pal ist ein aufstrebender Tabla-Spieler, der sowohl in der eigenen Heimat Indien als auch seit dem Jahr 2000 in Europa unterwegs ist. Er begann mit 7 Jahren Tabla zu spielen. Seine Lehrmeister waren Shri Sunil Karmarkar und Pandit Shankar Ghosh.

Frank Westerath erweiterte seine musikalischen Horizont während eines einjährigen Aufenthaltes in Kalifornien 1982 unter dem Einfluß des bedeutenden, 2009 verstorbenen Meisters auf der Sarod Ustad Ali Akbar Khan. Franks Lehrer an der Tabla waren Pandit Swapan Chaudhuri und Pandit Shankar Chatterjee.
Neben indischer klassischer Musik spielt er aktuell Tabla im Ensemble Weltmusik Dorsten.

Alle drei fühlen sich dem im Mai 2017 verstorbenen Prof. Subroto Roy Chaudhuri aufs tiefste verbunden und widmen ihm diesen Abend voller Musik und Inspiration.

 

 


28.04.2018, Cornelia-Funke-Baumhaus, Dorsten

Filip Verneert/Enrique Simon Quartett

Belgien / Spanien

Filip Verneert – Gitarre
Enrique Simon–Piano
Gil Lachenal– Kontrabass
Frederik van den Berghe–Schlagzeug

Der belgische Gitarrist Filip Verneert und der spanische Pianist Enrique Simon sind Seelenverwandte. Ihre Musik ist zugleich melodisch, einnehmend und überraschend, mit Wurzeln im Jazz und in der klassischen Musik. In der Quartettbesetzung werden sie ergänzt durch Gil Lachenal am Kontrabass und Frederik van den Berghe am Schlagzeug.
Keiner der vier Musiker drängt sich in den Vordergrund, es ist also kein Wettbewerb unter Virtuosen. Stattdessen suchen und finden sie, sie geben und nehmen und vor allem teilen sie ihre Ideen unter- einander und mit dem Publikum.

 

 


10.02.2018, Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

Srdjan Bulat

Kroatien

Srdjan Bulat (*1986) ist ein preisgekrönter klassischer Gitarrist aus Split, Kroatien. Er hat Spitzenpreise in nahezu allen der prestigeträchtigsten Wettbewerben für klassische Gitarre gewonnen, einschließlich des ersten Preises beim 2011er Francisco Tarrega Wettbewerb in Benicassim, Spanien. Er hat einen Master of Arts Abschluss der Royal Academy of Music in London und hat weltweit viele Konzerte gespielt, u.a. in London, Paris, Rom, Oslo, Kopenhagen, Helsinki, New York, Chicago und Toronto. Er hat bisher zwei Solo-CD ́s veröffentlicht, die erste 2011 für RTVE-Spanien und die zweite in 2012 für das renommierte Label NAXOS.


27.01.2018, Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

Ensemble Noisten

Deutschland

 

„Curry auf Oliven – Global Klezmer“ heißt das Projekt des Wuppertaler Quartetts um den Klarinettisten Reinald Noisten. Ihr Markenzeichen: unbändige Spielfreude, virtuose Technik und stilvolle Arrangements. Elemente der Klezmer-Musik werden witzig und char-mant aber auch ernsthaft und respektvoll mit anderen Musikrichtungen, wie Flamenco, tamilischer, türkischer Musik, Klassik, Jazz und anderen Einflüssen verknüpft. Traditionelles wird mit Improvisation und eigenen Kompositionen vereint. Klezmer wird zur Weltmusik erweitert.

 

Pressestimmen:

„…“Klezmer meets Sufi-Musik“, dieses ungewöhnliche Konzept verfolgt Noisten so konsequent, dass bei den Auftritten ein Derwisch nicht fehlen darf. Talip Elmasulus fliegende Rockschöße entfalteten im Zusammenspiel mit der Musik eine beinahe hypnotische Wirkung, über die man nach Sufi-Manier Zeit und Raum vergessen konnte. Den angekündigten Dialog der Kulturen – Grundanliegen des Projektes Noisten – erlebte das Publikum auf diese Weise als erstaunlich schwerelose Angelegenheit. Arabische Tonleitern und jiddische Tanzlieder verbanden sich aufgrund der Leistung exzellenter Instrumentalisten zu einem organischen vom Cuxhavener Publikum zu guter Letzt stehend bejubelten Ganzen…“
Cuxhavener Nachrichten, 09.10.2012

„…Das Publikum war gebannt. Aber nicht nur die Sogkraft der Musik – jüdische wie muslimische – zog es in Bann, auch die Virtuosität der Musiker war faszinierend. …Als Gipfelpunkt gelang dem Ensemble der künstlerische Spagat Klezmer und Sufi- Musik zusammenzubringen und nicht nur alternierend oder parallel in den Dialog zu bringen, sondern die Melodien (beides Friedenslieder) sich verweben, sich umkreisen, ja ausgesprochen sich verzahnen zu lassen. Man spürte, wie den Musikern es angelegen war, friedensstiftend zu wirken und den Menschen in der Musik einen Weg der Verständigung aufzuzeigen. Man kann sich vor ihrem ernsten Bemühen nur verneigen. Shalom alejchem!“
Der Westen, Dr. Ernst Holzbach, 26.01.2014

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Westfalen.