Programm 2018

10.02.2018, Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

Srdjan Bulat

Kroatien

Srdjan Bulat (*1986) ist ein preisgekrönter klassischer Gitarrist aus Split, Kroatien. Er hat Spitzenpreise in nahezu allen der prestigeträchtigsten Wettbewerben für klassische Gitarre gewonnen, einschließlich des ersten Preises beim 2011er Francisco Tarrega Wettbewerb in Benicassim, Spanien. Er hat einen Master of Arts Abschluss der Royal Academy of Music in London und hat weltweit viele Konzerte gespielt, u.a. in London, Paris, Rom, Oslo, Kopenhagen, Helsinki, New York, Chicago und Toronto. Er hat bisher zwei Solo-CD ́s veröffentlicht, die erste 2011 für RTVE-Spanien und die zweite in 2012 für das renommierte Label NAXOS.


27.01.2018, Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

Ensemble Noisten

Deutschland

 

„Curry auf Oliven – Global Klezmer“ heißt das Projekt des Wuppertaler Quartetts um den Klarinettisten Reinald Noisten. Ihr Markenzeichen: unbändige Spielfreude, virtuose Technik und stilvolle Arrangements. Elemente der Klezmer-Musik werden witzig und char-mant aber auch ernsthaft und respektvoll mit anderen Musikrichtungen, wie Flamenco, tamilischer, türkischer Musik, Klassik, Jazz und anderen Einflüssen verknüpft. Traditionelles wird mit Improvisation und eigenen Kompositionen vereint. Klezmer wird zur Weltmusik erweitert.

 

Pressestimmen:

„…“Klezmer meets Sufi-Musik“, dieses ungewöhnliche Konzept verfolgt Noisten so konsequent, dass bei den Auftritten ein Derwisch nicht fehlen darf. Talip Elmasulus fliegende Rockschöße entfalteten im Zusammenspiel mit der Musik eine beinahe hypnotische Wirkung, über die man nach Sufi-Manier Zeit und Raum vergessen konnte. Den angekündigten Dialog der Kulturen – Grundanliegen des Projektes Noisten – erlebte das Publikum auf diese Weise als erstaunlich schwerelose Angelegenheit. Arabische Tonleitern und jiddische Tanzlieder verbanden sich aufgrund der Leistung exzellenter Instrumentalisten zu einem organischen vom Cuxhavener Publikum zu guter Letzt stehend bejubelten Ganzen…“
Cuxhavener Nachrichten, 09.10.2012

„…Das Publikum war gebannt. Aber nicht nur die Sogkraft der Musik – jüdische wie muslimische – zog es in Bann, auch die Virtuosität der Musiker war faszinierend. …Als Gipfelpunkt gelang dem Ensemble der künstlerische Spagat Klezmer und Sufi- Musik zusammenzubringen und nicht nur alternierend oder parallel in den Dialog zu bringen, sondern die Melodien (beides Friedenslieder) sich verweben, sich umkreisen, ja ausgesprochen sich verzahnen zu lassen. Man spürte, wie den Musikern es angelegen war, friedensstiftend zu wirken und den Menschen in der Musik einen Weg der Verständigung aufzuzeigen. Man kann sich vor ihrem ernsten Bemühen nur verneigen. Shalom alejchem!“
Der Westen, Dr. Ernst Holzbach, 26.01.2014

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Westfalen.