Programm 2017

25. Januar 2017, Jüdisches Museum

Dallahan

Schottland

Jack Badcock – Gitarre und Vocals
Jani Lang – Fiddle
Andrew Waite – Akkordeon
Ciarán Ryan – Banjo, Mandoline, Fiddle
Bev Morris – Kontrabass (als Gastmusiker)

Dallahan ist eine der aufregendsten neuen Gruppen der internationalen Folk-Szene aus Schottland. Schottisch ist aber etwas zu kurz gefasst, denn der ungarische Jani Lang sorgt für einen nicht überhörbaren osteuropäischen Einfluss. Dallahan – ein neues Top-Ensemble am Himmel der Weltmusik, eine explosive Mischung mit irischen, schottischen und ungarischen Einflüssen. Folk vom Feinsten mit Beigaben aus dem Jazz, Pop und Funk, präsentiert von virtuosen Musikern. Wenn Andrew Waite’s (Spitzname „Spider Finger“) Finger über das Akkordeon fliegen, Jani Lang mit seinem leidenschaftlichen Fiddle-Spiel begeistert, Ciaran Ryan’s meisterhaftes Banjospiel ertönt und Jack Badcock mit eindrucksvoller Stimme berührende Balladen vorträgt, untermalt von der ausgeklügelten Rhythmik von Bev Morris am Kontrabass, möchte man aufspringen, tanzen, klatschen, sich dem Gesang hingeben – die Musiker von Dallahan nehmen Zuschauer und Zuhörer mit auf eine bezaubernde, hinreißende und facettenreiche Reise von Irland bis nach Ungarn und darüber hinaus – ein grenzenloses Vergnügen. Die Liste der Auszeichnungen dieser Musiker ist beinahe endlos. Beim diesjährigen Irish Spring Festival mit über 30 Auftritten in ganz Deutschland waren sie der gefeierte Top Act. Und nicht nur dort – Dallahan weckt weltweit Begeisterung, von Nordamerika über Europa bis nach Kathmandu… Erst vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat Dallahan bereits zwei hoch bepriesene Alben herausgebracht („When The Day Is On The Turn“ und „Matter of Time“). „Matter of Time“ wurde 2015 als „Album des Jahres“ und die Band selbst bei den Scots Trad Music Awards 2015 als „Folk-Band des Jahres“ nominiert.


18. Februar2017, Cornelia-Funke-Baumhaus

Steve Turner

England

Folk-Pionier, Sänger und Concertinaspieler

Es gibt kaum einen Folk-Club in Großbritannien, in dem Steve Turner noch nicht gespielt hat. Er gehört zu den meistbeschäftigten Solo-Künstlern des Landes und hat auch schon
etliche internationale Tourneen hinter sich. Seine musikalische Karriere begann er in den 70ern in der Band Canny Fettle und ging anschließend alleine auf Tour. Seine Solo-Alben bekamen exzellente Kritiken und ein war sogar Album des jahres einer renommierten Folk-Zeitschrift. Dennoch hat er eine 13-jährige Auszeit als Musiker genommen und hat einen international tätigen Violinenhandel gegründet. Erst 2005 kehrte er wieder auf die Bühne zurück, und hat seitdem einen festen Platz in der Szene. Sein Album Whirligig of Time war wiederum zum Album des Jahres nominiert und auch Rim of the Wheel, seine sechste Veröffentlichung bekam glänzende Kritiken. 2016 folgte „The Spirit of the Game“, das er auf dem Celtic-Connection-Festival erstmals präsentierte. Der Titel verweist auf seine Liebe zum Cricket. Er spielt leidenschaftliche gerne und hat auch die Schiedsrichter-Lizens für internationale Spiele. Steve Turner gilt als Pionier des anspruchsvollen Concertina-Spiels. Er nutzt dieses Instrument nicht als Akkord- und Rhythmuswalze, sondern erarbeitet für jedes Stück Melodielinien, zweite Stimmen und auch rhythmisch kommen neue Facetten zur Geltung. Zusammen mit seinem exzellenten Gesang und der Passion für traditionelle Musik beschert er dem Publikum einen intensiven Abend, zumal er auch mit der Mandoline und der Citter umzugehen weiß.


24. März 2017, Traumfänger Galerie, Creativquartier Fürst Leopold

St. Patrick’s Day party

Glengar
McBricht Greenland & Pipers
Crashandoh

 

Glengar

Glengar spielt auf alten traditionellen irischen Instrumenten den Irish Folk so, wie er in Irland auch in den Pub`s gespielt wird.
Mit Ihren Geschichten aus den Pub`s entführt Glengar sein Publikum auf die „Grüne Insel“, in eine längst vergangenen Zeit, welche geprägt ist von Sagen und Mythen eines der ältesten Kulturvölker der Welt.
Fiddle: Geige, Mandoline und Gesang
Paddy: Gesang, Gitarre und Tin Whistle

 

McBricht Greenland Pipers

Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 sind die McBricht Greenland Pipers zu einer bekannten Größe in der Region geworden, wenn es um schottische Dudelsackmusik geht.
Die Bandbesetzung entspricht dem klassischen, schottischen Original und besteht aus Great Highland Bagpipes, Side Drums, Tenor Drums sowie Bass Drums. Das umfangreiche Repertoire macht jeden Auftritt für die Zuschauer zu einem Erlebnis.

 

 

CRASHandOH

CRASHandOH kommt aus der Bergbaustadt Herten in Westfalen und hat heute weit über die Stadtgrenzen hinaus ihre Fans gefunden.
Sicherlich haben die Dubliners, Chieftains, Fureys auch Pate gestanden, aber die Band hat den bekannten Songs neues Outfit verpasst. Diese Mixtur geht den Besuchern sofort ins Blut und in die Beine.
Die Instrumentierung ist allerdings ziemlich traditionell. Mit Gitarre, Fiddle, Akkordeon, Bass, Bodhran, Tinwhistle, Banjo und Mandoline hat CRASHandOH auf der Bühne einiges zu bieten. Dazu gehören gefühlvolle Balladen, rasende Jigs und Reels sowie etliche Songs aus dem unerschöpflichen Fundus der Sauf- und Rauflieder. Der mehrstimmiger Gesang und die markante Stimme von Rainer Zinke sorgen für Gänsehautgefühle vor der Bühne.


7. April 2017, Das Leo

EXPROMPT

Russland

Olga Kleshchenko – Domra
Alexey Kleshchenko – Balalaika
Nikolay Istomin – Bajan
Evgeny Tarasenko – Kontrabass-Balalaika

Virtuose Klangkunst aus Russland

Mit ihren traditionellen russischen Instrumenten – Domra, Balalaika, Bajan und Kontrabass- Balalaika – zaubern sie mit unbändiger Spielleidenschaft ein umwerfend virtuoses, feinsinniges und begeisterndes Ensemblespiel voller solistischer Glanzlichter, das seinesgleichen sucht. Die vier Musiker der Gruppe EXPROMPT stammen aus dem im russischen Karelien gelegenen Petrosavodsk. Die Mitglieder des 1995 gegründeten Quartetts – allesamt Absolventen des Petrosavodsker Konservatoriums – verstehen sich auf Wimpernschlag und bieten in ihren Konzerten eine erstaunliche Repertoirebandbreite, die weit über die große Tradition russischer Volksmusik hinausgeht.
Getragen von zauberhaften ensembleeigenen Bearbeitungen kommen Neo- Klassisches des russischen Komponisten Alfred Schnittke genauso zu Gehör, wie Tangos von Astor Piazzolla, Swing von Django Reinhardt oder Stücke von Mozart, Rossini, Gawrilin, und auch Filmmusiken, etwa von Maurice Jarres. Eindrucksvoll stellt EXPROMPT unter Beweis, welche überraschenden Möglichkeiten ein traditionelles Instrumentarium bieten kann, wenn Kreativität, Sicherheit des musikalischen Geschmacks und Mut zu neuen Ufern am Werke sind. Es verwundert deshalb nicht, dass diese Gruppe mit prestigeträchtigen Preisen bei internationalen Musikwettbewerben ausgezeichnet wurde, so u.a. mit dem ersten Preis der italienischen “Citta di Castelfidardo“ und dem „Eisernen Eversteiner“ des 17. FolkHerbstes Plauen. Die faszinierende Mischung von Musik unterschiedlichster Provenienz, gepaart mit der wunderbaren Fähigkeit der vier Akteure Gefühle wie Lebensfreude, Trauer, Liebe, Melancholie – musikalisch auszudrücken und den Zuhörer daran teilhaben zu lassen, versprechen einen unvergesslichen Abend. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine wirklich außergewöhnliche musikalische Reise.


19.Mai 2017, Cornelia-Funke-Baumhaus

Martin Schulte Trio

Deutschland

Martin Schulte – Gitarre
David Andres – Kontrabass
Thomas Sauerborn – Schlagzeug

Martin Schulte Trio: Jazz-Konzert im Baumhaus

Dem Dorstener Publikum ist Martin Schulte schon durch sein Quartett bekannt, mit dem er bei seinem letzten Auftritt das Baumhaus füllte. Mit seinem neuen Trio wendet er sich den etwas traditionelleren Gebieten des Jazz zu und hat neben eigenen Stücken auch einige Standards des „Great American Songbook“ im Programm. Dazu bringt er eine der angesagtesten Rhythmusgruppen der Kölner Szene mit; David Andres am Kontrabass und Thomas Sauerborn am Schlagzeug.
Martin Schulte ist einer der gefragtesten Gitarristen der Jazzszene zwischen Rhein und Ruhr. Mit seinem Gitarrenspiel bewegt er sich virtuos in den Schnittstellen von Modern Jazz, Pop und Rock.

In zahlreichen verschiedenen Formationen sowie mit seinem eigenen Quartett hat sich der gebürtige Duisburger schnell zu einem festen Bestandteil der lebendigen Kölner Jazzszene entwickelt, die er mit seiner musikalischen Offenheit, seinem tiefen Gespür für Improvisation und seinem gekonnten Wandeln zwischen Spannung, Intensität und Relaxtheit bereichert.

Die Debüt-CD seines Quartetts „In Transit“ wurde von der Presse hoch gelobt, seine zweite in New York aufgenommene CD „Martin Schulte NY Quartet – Pieces Of Astoria“ bekam auch jenseits des Atlantiks rege Beachtung, wie zuletzt mit einer 4-Sterne Rezension im renommierten DOWNBEAT-Magazin. Auch seine dritte CD „Walking Distance“ mit einer von JazzThing präsentierten CD-Release-Tour löste bei der Presse Begeisterung aus.

Pressestimmen: Dorstener Zeitung

Konzert: Bildergalerie